Allgemeine Geschäftsbedingungen
Nachfolgend finden Sie die Bedingungen für Leistungen, Zusammenarbeit und Vertragsabwicklung.
Allgemeines
Anbieter ist Ekash Puvirajasingam, Lindauweg 2, 6023 Rothenburg, Schweiz, Telefon +41 76 280 27 23, E-Mail [email protected].
Die Leistungen werden über die Website sichtwertmedia.com angeboten. Diese AGB regeln die Bedingungen für alle Verträge über Leistungen des Anbieters. Individuelle Vereinbarungen, insbesondere in Offerten oder Auftragsbestätigungen, gehen diesen AGB vor.
Soweit in diesen AGB von «Textform» die Rede ist, genügt eine Mitteilung per E-Mail oder über einen anderen zwischen den Parteien üblichen elektronischen Kommunikationskanal. Gesetzliche Formvorschriften bleiben vorbehalten.
Geltungsbereich
Diese AGB gelten ausschliesslich für Kunden, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Leistungen und Leistungsumfang
Umfang und Inhalt der Leistung ergeben sich aus Offerte, Leistungsbeschreibung, Projektbeschreibung oder einer schriftlichen Vereinbarung.
Geschuldet ist eine sorgfältige und fachgerechte Leistungserbringung, nicht jedoch ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, sofern dies nicht ausdrücklich in Textform zugesichert wurde.
Der Anbieter darf zur Leistungserbringung geeignete Hilfspersonen und Subunternehmer einsetzen und bleibt gegenüber dem Kunden für die vertragsgemässe Leistung verantwortlich. Datenschutzrechtliche Vorgaben gemäss § 16 bleiben vorbehalten.
Leistungen ausserhalb des vereinbarten Umfangs, zusätzliche Korrekturschleifen und nachträgliche Konzeptänderungen werden nur nach Rücksprache ausgeführt und können zusätzlich verrechnet werden.
Vertragsschluss und Projektstart
Die Darstellung von Leistungen auf der Website ist kein verbindliches Angebot.
Ein Vertrag kommt insbesondere durch schriftliche Annahme einer Offerte, durch E-Mail-Bestätigung einer Buchung oder Bestellung oder durch Beginn der Leistungserbringung nach Auftragserteilung zustande.
Mit Vertragsschluss werden diese AGB Vertragsbestandteil, sofern sie dem Kunden vor oder bei Vertragsschluss zugänglich gemacht wurden.
Der Projektstart erfolgt zum vereinbarten Zeitpunkt, sobald die erforderlichen Mitwirkungen wie Zugänge, Inhalte und Freigaben vorliegen und eine vereinbarte Vorauszahlung eingegangen ist.
Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge, Freigaben und Ansprechpartner rechtzeitig zur Verfügung.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung können zu einer angemessenen Verschiebung von Fristen führen. Verursachter Mehraufwand kann zusätzlich verrechnet werden.
Der Kunde ist für die rechtliche Zulässigkeit und Rechtekette seiner gelieferten Inhalte verantwortlich.
Der Kunde gewährleistet, dass er über die zur Bearbeitung erforderlichen Rechte und Einwilligungen verfügt. Er hält den Anbieter von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten, Weisungen oder fehlenden Einwilligungen beruhen, sofern der Anbieter den Anspruch nicht selbst schuldhaft verursacht hat.
Preise, Währung, MWST
Es gelten die in Offerte oder Vertrag vereinbarten Preise und Währungen. Sofern nichts anderes vereinbart ist, werden Preise in CHF angegeben.
Solange der Anbieter nicht im MWST-Register eingetragen ist, wird keine MWST erhoben oder ausgewiesen. Bei einer späteren MWST-Registrierung wird die gesetzlich geschuldete MWST für danach erbrachte Leistungen gemäss Offerte oder Vertrag ausgewiesen.
Auslagen und Kosten Dritter sind nur im Preis enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Zahlungsbedingungen
Zahlungen erfolgen über die auf der Rechnung oder im Bestellprozess angegebenen Zahlungsarten.
Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen innerhalb von 10 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Eine Leistung, für die Vorauszahlung vereinbart wurde, kann bis zum Zahlungseingang zurückgestellt werden.
Nach Ablauf der vereinbarten Zahlungsfrist befindet sich der Kunde im Verzug. Der Verzugszins beträgt 5 % pro Jahr. Ein nachweisbarer weiterer Verzugsschaden bleibt vorbehalten.
Werbekosten und Drittbudgets
Werbekosten, zum Beispiel für Meta, Google, TikTok, LinkedIn oder Jobplattformen, sind nicht Bestandteil des Projektentgelts, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Diese Kosten trägt der Kunde zusätzlich. Sie können entweder direkt vom Kunden an die Plattform bezahlt oder nach ausdrücklicher Vereinbarung vom Anbieter verauslagt und weiterverrechnet werden.
Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Änderungen, Sperrungen oder Richtlinienentscheidungen von Werbeplattformen oder Portalen und haftet dafür nicht, sofern er sie nicht schuldhaft verursacht hat.
Projekttermine, Calls und Verschiebungen
Vereinbarte Termine und Calls sind Bestandteil des Projektpakets und dienen der Abstimmung.
Termine können grundsätzlich bis 24 Stunden vorher verschoben werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen gilt der Termin als bezogen. Dies gilt nicht, wenn der Kunde die kurzfristige Verhinderung nicht zu vertreten hat und eine Verschiebung für den Anbieter zumutbar ist.
Lieferung, Abnahme, Projektabschluss
Arbeitsergebnisse werden digital bereitgestellt, zum Beispiel per E-Mail, Download oder Plattform.
Sofern in der Offerte nichts anderes vereinbart ist, ist pro Arbeitsergebnis eine gebündelte Korrekturschleife enthalten. Änderungswünsche sind gesammelt und eindeutig zu übermitteln. Weitere Korrekturen oder Änderungen der freigegebenen Grundlage können zusätzlich verrechnet werden.
Soweit eine Abnahme vorgesehen ist, prüft der Kunde das Arbeitsergebnis innert 10 Kalendertagen nach Übergabe und rügt erkennbare wesentliche Mängel in Textform. Ohne fristgerechte Rüge gilt das Arbeitsergebnis hinsichtlich erkennbarer Mängel als genehmigt. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung zu melden.
Offene Projektdateien, vom Anbieter erstelltes Rohmaterial und sonstige interne Arbeitsdaten werden nur herausgegeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Der Anbieter darf solche Daten 60 Kalendertage nach Projektabschluss löschen, sofern keine längere Aufbewahrung vereinbart wurde oder gesetzliche Pflichten entgegenstehen. Der Kunde ist für die Sicherung der ihm übergebenen Dateien verantwortlich.
Nach Projektabschluss bestehen keine Ansprüche auf weitere Leistungen ausserhalb des vereinbarten Umfangs.
Nutzungsrechte und geistiges Eigentum
Vorbestehende Rechte sowie Rechte an Methoden, Know-how, Vorlagen, Presets, nicht kundenspezifischen Bestandteilen und internen Arbeitsmitteln verbleiben beim Anbieter.
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den eigens für ihn erstellten finalen Arbeitsergebnissen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für seine eigenen geschäftlichen Zwecke. Dieses umfasst insbesondere die Veröffentlichung auf Websites und Social-Media-Plattformen, organische Beiträge, bezahlte Werbung, Vervielfältigung und die dafür erforderliche Bearbeitung.
Der Kunde darf beauftragten Dienstleistern die Nutzung ermöglichen, soweit dies für seine eigenen geschäftlichen Zwecke erforderlich ist. Eine darüber hinausgehende Übertragung, Unterlizenzierung oder Veräusserung an Dritte bedarf der Zustimmung des Anbieters in Textform.
Für Stockmaterial, Musik, Schriften, Software und andere Inhalte Dritter gelten ergänzend deren Lizenzbedingungen. Der Anbieter überträgt daran nur die Rechte, über die er selbst verfügen darf.
Offene Projektdateien, Quelldateien und nicht verwendete Entwürfe sind nicht geschuldet, sofern ihre Herausgabe nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
Eine Nutzung des Kundennamens, der Marke oder der Arbeitsergebnisse als Referenz erfolgt nur mit vorheriger Zustimmung des Kunden.
Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.
Nicht als vertraulich gelten Informationen, die öffentlich bekannt sind oder ohne Vertragsverletzung öffentlich werden.
Diese Verpflichtung gilt auch nach Vertragsende fort.
Der Anbieter darf vertrauliche Informationen an eingesetzte Hilfspersonen und Subunternehmer weitergeben, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist und diese angemessen zur Vertraulichkeit verpflichtet sind.
Gewährleistung und Mängel
Die Prüf- und Rügepflichten richten sich nach § 10. Eine Mängelrüge muss den beanstandeten Mangel nachvollziehbar beschreiben.
Bei berechtigten Mängeln erfolgt nach Wahl des Anbieters Nachbesserung oder Ersatzleistung.
Scheitert die Nachbesserung oder Ersatzleistung, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu. Schadenersatzansprüche richten sich nach § 14.
Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die er absichtlich oder grobfahrlässig verursacht hat, sowie in weiteren Fällen, in denen die Haftung gesetzlich nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden darf.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für vorhersehbare, direkte Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf das für das betroffene Projekt oder bei laufenden Leistungen auf das in den letzten drei Monaten bezahlte Entgelt begrenzt.
Eine Haftung für indirekte Schäden und Folgeschäden, insbesondere entgangenen Gewinn, Umsatzausfall oder Reputationsschäden, ist bei leichter Fahrlässigkeit soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen. Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur in der Höhe der Kosten, die bei ordnungsgemässer Datensicherung für deren Wiederherstellung angefallen wären.
Kündigung und Projektabbruch
Ein allgemeines Widerrufsrecht wird nicht eingeräumt, soweit kein zwingendes Recht etwas anderes vorsieht.
Soweit die vereinbarten Leistungen Auftragsrecht unterstehen, kann jede Partei den Auftrag gemäss Art. 404 OR jederzeit widerrufen oder kündigen. Erfolgt dies zur Unzeit, ist die kündigende Partei zum Ersatz des dadurch verursachten Schadens verpflichtet.
Bei projektbezogenen Werkleistungen bleiben die gesetzlichen Folgen eines Rücktritts vor Vollendung, insbesondere Art. 377 OR, vorbehalten. Bereits erbrachte Leistungen und verbindlich angefallene Fremdkosten sind in jedem Fall zu vergüten beziehungsweise zu ersetzen.
Für laufende Leistungen gelten die individuell vereinbarten Laufzeiten und ordentlichen Kündigungsfristen, soweit gesetzlich zulässig. Das zwingende Kündigungsrecht nach Art. 404 OR bleibt bei Auftragsverhältnissen unberührt.
Datenschutz
Personenbezogene Daten werden gemäss der Datenschutzerklärung auf der Website bearbeitet: Datenschutzerklärung
Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter übermittelt, stellt er sicher, dass dies rechtmässig erfolgt.
Der Anbieter darf für die Vertragserfüllung geeignete Cloud-Dienste und Subunternehmer einsetzen. Soweit der Anbieter Personendaten im Auftrag des Kunden bearbeitet, schliessen die Parteien bei Bedarf vor Beginn der Bearbeitung eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung. Weitere Auftragsbearbeiter werden nur im gesetzlich zulässigen und vereinbarten Umfang beigezogen.
Höhere Gewalt
Ereignisse ausserhalb des Einflussbereichs des Anbieters, zum Beispiel Stromausfälle, Ausfälle von Drittplattformen oder Naturereignisse, können die Leistungserbringung verzögern.
In solchen Fällen verlängern sich Fristen angemessen. Schadenersatzansprüche sind insoweit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Änderungen dieser AGB
Diese AGB können für zukünftige Verträge angepasst werden. Für bestehende Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Bedingungen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Enthält der Vertrag eine Lücke, werden die Parteien eine zulässige Regelung vereinbaren, die dem erkennbaren wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt.
Anwendbares Recht
Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand
Gerichtsstand ist Luzern, soweit keine zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände entgegenstehen.